Diese kleine Auszeit passt auch in einen lebendigen Alltag. Sie braucht weder ein besonderes Budget noch eine perfekte Wohnung – nur eine Viertelstunde, die du bewusst dir selbst schenkst, wenn die Kinder schlafen.
Minute 1–5: eine Ecke, nicht das ganze Haus
Räume nur die kleine Ecke auf, die du gleich nutzen möchtest: den Platz auf dem Sofa, den Sessel am Fenster, den Küchentisch. Alles andere darf bis morgen warten. Mach dir ein warmes Licht an – eine Lampe oder eine Kerze verändert die Stimmung sofort.
Minute 6–10: dein Lieblingsgetränk, ohne Handy
Bereite dir einen Tee, eine heiße Schokolade oder ein Glas Wasser mit Zitrone zu und lege das Handy in einen anderen Raum. Die Zubereitung selbst ist schon Teil des Rituals: Wasser kochen hören, die Tasse in beiden Händen halten.
Minute 11–15: etwas nur für dich
Blättere in einem Buch, schreibe zwei Gedanken auf oder genieße einfach die Ruhe. Eine schöne Frage für dein Notizbuch: „Was war heute klein, aber gut?“ Nach ein paar Wochen ist daraus eine Sammlung vieler schöner Momente geworden.
Wenn 15 Minuten zu viel sind
Manche Abende sind einfach voll. Dann ist auch eine Minute am offenen Fenster, drei tiefe Atemzüge oder ein Lied in Ruhe ein kleines Ritual. Es zählt die Regelmäßigkeit, nicht die Länge.
Wer mag, macht daraus eine kleine Wochen-Challenge: sieben Abende, sieben Momente für dich.
