Ein schöner Satz, ein krumm gemaltes Herz oder das erste Fest: Oft werden kleine Dinge später zu den liebsten Erinnerungen. Die gute Nachricht – du musst dafür kein Scrapbooking-Profi werden. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten entsteht über die Kita-Jahre ganz nebenbei ein Schatz.
1. Einmal im Monat ein Kunstwerk auswählen
Die Bilderflut aus der Kita ist riesig. Lege eine Sammelmappe an und sucht am Monatsende gemeinsam ein Lieblingsbild aus. Die anderen darfst du fotografieren und guten Gewissens verabschieden.
2. Kindersprüche mit Datum aufschreiben
„Mama, der Mond geht mit uns spazieren.“ Solche Sätze vergisst man schneller, als man denkt. Eine Notiz im Handy oder ein Zettel in der Küchenschublade reicht – Hauptsache, das Datum steht dabei.
3. Nur die wichtigsten Fotos einkleben
Fünf gute Fotos pro Halbjahr erzählen oft mehr als fünfzig. Wähle Bilder, die eine kleine Geschichte haben: der Laternenumzug, das Sommerfest, der beste Kita-Freund.
4. Den ersten und letzten Kita-Tag vergleichen
Ein Foto an derselben Stelle – am ersten und am letzten Tag –, dazu die gleichen drei Fragen: Was spielst du am liebsten? Wer ist dein Freund? Was möchtest du werden? Der Vergleich wird später eine der schönsten Seiten.
5. Dein Kind entscheiden lassen
Wenn dein Kind selbst aussucht, was ins Portfolio kommt, wird es wirklich seine Geschichte. Kinder erzählen beim Anschauen oft ganz neue Dinge über ihren Kita-Alltag.
So wird das Portfolio eine persönliche Geschichte – kein weiteres Projekt, das perfekt werden muss. Und für die Kita-Freundschaften gibt es ein eigenes kleines Buch.
Mein Kita-Freundebuch
Für Kinder von 3 bis 6: Steckbriefe zum Ausmalen und Ankreuzen – als gedrucktes Buch oder PDF zum Ausdrucken.
